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  • Historischer Festsaal mit Holzboden, Kronleuchtern, Rundbogenfenstern und klassischen Wandgemälden

Abwechslungsreiche Ausstellungen in der mittelalterlichen Wehrburg

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950 Jahre Geschichte zum Entdecken

Im Zeughaus der Burg Hohenwerfen erwarten Sie zwei spannende Ausstellungen, die sich jeweils über zwei Ebenen mit Galerie erstrecken. Sie ergänzen die persönlich geführte Zeitreise durch die historischen Burgräume – von der Kapelle bis zum Glockenturm – und eröffnen zusätzliche Perspektiven auf das Leben und die Geschichte der Burg.

Geschichte wird hier nicht nur vermittelt, sondern erlebbar gemacht: Neben historischen Fakten entsteht auch ein Gefühl für die Menschen, die Zeiten und die gesellschaftlichen Veränderungen, die diese fast 950 Jahre alte Burg geprägt haben.

„Burgzeiten“ – Eine Reise durch die Zeit der Burg

Drehen Sie die Zeit zurück: Am „Rad der Zeit“ wird dieses Bild wörtlich genommen. Schon der Weg durch den Zeittunnel führt mitten hinein in Fragen rund um das Phänomen Zeit: Was ist Zeit? Verändert sie uns – oder verändern wir sie?

Die Ausstellung zeigt, wie unterschiedlich Zeit im Lauf der Jahrhunderte erlebt wurde. Besucherinnen und Besucher können am „Rad der Zeit“ entlang des Zeitstrahls durch die Geschichte der Burg navigieren und dabei viele überraschende Episoden entdecken.

Auch für Kinder gibt es Spannendes zu entdecken: Im Zauberspiegel begleiten die beiden Burgmäuse Bärbel und Jacki junge Gäste durch ein fantasievolles „Mäusezeitalter“.

Die Waffen des ersten und des letzten Werfener Ritters stehen symbolisch für die bewegte Geschichte der Burg. Zeitenwechsel bedeuteten hier immer auch Funktions- und Bedeutungswandel.

Auf der Galerie eröffnet sich zudem ein Blick auf das gesellschaftliche Leben vergangener Jahrhunderte – besonders auf das Leben rund um die Burg. Kuriose Einblicke reichen von mittelalterlicher Kleiderordnung über frühe Medizin bis zur Ernährung von Arm und Reich. Fundstücke aus dem späten Mittelalter bis in die jüngere Neuzeit erzählen von guten wie schwierigen Zeiten der Burggeschichte.

Das Thema Zeit verbindet sich auch mit der persönlichen Burgführung: Mit dem „Lied der Zeit“ hat die Salzburger Schriftstellerin und Dialektdichterin Katharina J. Ferner der Führung eine neue poetische Note verliehen. Gedanken über die Rolle der Zeit im Leben einer Burg finden sich auch in der Ausstellung wieder und laden dazu ein, sich durch die „Burgzeiten“ treiben zu lassen – bis man schließlich wieder im Hier und Jetzt ankommt.

„Der Aufstand“ – Die Burg Hohenwerfen im Salzburger Bauernkrieg 1525/26

Im Obergeschoss und auf der oberen Galerie widmet sich eine Sonderausstellung einem dramatischen Kapitel der regionalen Geschichte: dem Salzburger Bauernkrieg von 1525/26.

Im Pongau erhoben sich damals Bauern gemeinsam mit Bergknappen aus dem Gasteiner Tal gegen den Fürsterzbischof Matthäus Lang und versuchten, ihn mit Waffengewalt zum Rücktritt zu zwingen. Das Erzstift Salzburg geriet dabei an den Rand seiner Existenz.

Auch die Burg Hohenwerfen spielte eine zentrale Rolle: Sie fiel in die Hände der Aufständischen. Nach einem bedeutenden Sieg der Rebellen bei Schladming wurden adelige Geiseln bis zum Friedensschluss im Sommer 1525 auf der Burg festgehalten.

Ein besonderes Element der Ausstellung ist der Brückenschlag in die Gegenwart: Beim Live-Event „Der Aufstand“ im Juni 2025 wurde die Einnahme der Burg mit über 200 Mitwirkenden aus der Region eindrucksvoll nachgestellt. Ihre Gesichter und Geschichten finden sich nun auch in der Ausstellung wieder.

Multimediale Installationen lassen „Aufständische“ selbst zu Wort kommen und ergänzen die überlieferte Siegergeschichte des Fürsterzbischofs um weitere Perspektiven. Besucherinnen und Besucher können sich so ein eigenes Bild davon machen, welche Interessen die verschiedenen Gruppen verfolgten – und ob ein Aufstand gegen Tyrannei und Entrechtung gerechtfertigt sein kann.

An einem verfremdeten Schachbrett lassen sich zudem mögliche Bündnisse der Bauern gegen den „König“ ausprobieren: Bergleute als Springer, Städte als Türme – ein spielerischer Zugang zu den strategischen Möglichkeiten der damaligen Konflikte.

Die Ausstellung lädt dazu ein, sich mit Fragen auseinanderzusetzen, die bis heute aktuell sind: Macht, Widerstand, Menschenrechte und der lange Weg hin zu demokratischen Bewegungen.

Gänsegeier im Flug mit ausgebreiteten Flügeln nahe einer Steinburgmauer

Das Österreichische Falknereimuseum

Geschichte des UNESCO-Welterbes

Das Falknereimuseum auf der Burg Hohenwerfen ist ein faszinierendes Museum, das sich mit der Geschichte der Falknerei und der Kunst der Beizjagd beschäftigt. Es ist das erste Museum seiner Art und hat seinen Platz im Wallerturm, einem Wach- und Verteidigungsturm aus dem 16. Jahrhundert. Im Hier erfahren Sie Wissenswertes über die verschiedenen Falken- und Greifvogelarten, die in der Falknerei verwendet werden, sowie über die Techniken und die Philosophie hinter dieser jahrhundertealten Praxis. Es gibt auch eine beeindruckende Sammlung von Ausstellungsstücken, die mit der Falknerei zu tun haben, darunter historische Ausrüstungsgegenstände aus verschiedenen Epochen und Kontinenten.

Ort: Wallerturm
Dauer: ca.30 bis 60 Minuten
Preis: im Eintritt inkludiert
Barrierefreiheit: nicht für Rollstuhl oder Kinderwagen geeignet 
Alter: geeignet für jedes Alter

Machen Sie einen virtuellen Rundgang durch das Falknereimuseum

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Burg Hohenwerfen auf felsigem Hügel mit Steinmauern unter klarem blauen Himmel

Die Baugeschichte der Burg Hohenwerfen

Die Burg Hohenwerfen beherbergt im Kasemattengewölbe eine Ausstellung, die sich mit der Baugeschichte der Festung beschäftigt. Diese Ausstellung bietet einen detaillierten Einblick in die Entwicklung und die verschiedenen Bauphasen der Burg, die im 11. Jahrhundert als erzbischöfliche Wehrburg errichtet wurde. In drei großen Modellvitrinen werden die drei wesentlichen Burggrößen bis zum 16. Jahrhundert dargestellt. In einem animierten Film werden die einzelnen Erweiterungsschritte zudem erklärt und den jeweiligen Bauherren bzw. Fürsterzbischöfen zugeordnet. Außerdem wird auf vier großen Fototafeln der große Burgbrand vom 8. Jänner 1931 geschildert, der den Palas, eines der Hauptgebäude der Burg, bis auf die Grundmauern oberhalb des Kasemattengewölbes zerstört hatte.

Ort: Kasemattengewölbe
Dauer: ca.15 bis 30 Minuten
Preis: im Eintritt inkludiert
Barrierefreiheit: nicht für Rollstuhl oder Kinderwagen geeignet 
Alter: geeignet für jedes Alter

Machen Sie einen virtuellen Rundgang durch das Kasemattengewölbe.

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Was es noch auf der Burg Hohenwerfen zu erleben gibt:

  • Historischer Innenhof der Burg Hohenwerfen mit roten Geranien und sonnigem Turm

    Gastronomie

    Gastronomie auf der Burg Hohenwerfen

  • Hohenwerfen Burginnenhof mit fliegendem Adler und Alpen im Frühlingslicht

    Falknerei

  • Kinder beobachten eine Frau, die bei einer Führung eine große Turmglocke läutet

    Angebote für Schulklassen

  • Gruppe lächelnder Kinder bei einer Führung in einem historischen Gebäude

    Angebote für Kinder & Familien

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